GG Filmcasino006Gregor Glanz glaubt an Außerirdische, dankt seinen Eltern für die Lehre und siegte beim Elvis-Contest in Las Vegas…

In Ihrem Pass steht ja der Name Bernd Brunmayr. Wie kamen Sie zum Künstlernamen Gregor Glanz? Früher trat ich unter Bernie Bennings auf, irgendwann dachte ich, das gehört geändert. Eigentlich war das eine Blitzaktion – Gregor Glanz schoss mir beim Duschen durch den Kopf. Wenige wissen, dass Sie großer Elvis Presley-Fan sind. Sie nahmen in Las Vegas an einem Imitatoren-Wettbewerb teil. Ich bin nur wegen einer Wette mit Freunden nach Vegas zum größten Elvis-Contest. Dort waren so viele gute Sänger, dass ich wusste, ich muss mich abheben. Daher bin ich in der Lederhose aufgetreten und habe gewonnen. Zwei Jahre später durfte ich dann zu Silvester im legendären Hotel Bellagio auftreten. Angefangen hat alles in der Pension ihrer Eltern daheim im Tiroler Seefeld. Da bin ich zwischen den Tischen gestanden und habe eine Kombi aus  Otto-Waalkes-Show, Singen und Schuhplatteln vorgeführt. Bei mir hat sich bereits mit so sieben, acht Jahren abgezeichnet, dass ich später etwas mit Musik machen möchte, ich habe dauernd nur davon gesprochen. Und waren Mutter und Vater über Ihren Berufs- wunsch gleich Feuer und Flamme? Sie haben immer gesagt, ich kann machen was ich will, wichtig ist, dass ich vorher eine Ausbildung mache. Ich entschied mich für eine Koch-Lehre und bin meinen Eltern heute noch dankbar, dass sie so energisch darauf bestanden haben. Denn den Beruf Sänger gibt es nicht, das hätte auch in die Hose gehen können. Was dürfen wir uns nun von Ihnen beim „Krone“-Wilderer Gschnas erwarten? Definitiv mich natürlich in der Lederhose auf der Bühne. Und  musikalisch ein Potpourri aus fetzigen Stimmungssongs, es soll ja richtig die Post abgehen. Eine Party in Tracht ist immer ausgelassen und ich muss zugeben, Frauen im Dirndl sind einfach sehr erotisch.